snowboarding
snowboarding1
Als sich Pascal Müller mit 13 Jahren seine ersten blauen Flecken auf einem Snowboard holte, dachte er nicht im Traum daran, eines Tages Tipps und Tricks von einem echten Profi zu erhalten. Aber genau das fehlt ihm noch zu seinem Snowboarder-Glück. Pascal ist einer dieser Teenager, die sich schon im Frühling wieder auf den Winter freuen. Er will auf seinem Brett stehen, so oft es nur geht und möchte diese Leidenschaft vielleicht einmal zu seinem Beruf machen.

Im Februar 2006 hört er zum ersten Mal vom Angebot "Whatever you like" des Kulm Hotels. Der Teenager sieht seine Chance und fordert Dominique Godat heraus, ihm einen Tag lang einen Snowboard-Profi zur Seite zu stellen, der ihm sein Geheimnis verrät und mit ihm die Pisten unsicher macht. Besondere Schwierigkeit: er möchte mit dem Helikopter auf einen Boardergipfel, um das Gefühl der "freien Wildbahn" auf seinem Brett zu erleben.

Der in St. Moritz heimische Snowboard-Star Michi Albin erklärt sich spontan bereit, das Jungtalent Müller für einen Tag unter seine Fittiche zu nehmen. Nach einer seriös-witzigen Einführung geht's los. Der Helikopter-Flug ist bereits ein Erlebnis für sich, nichts für Höhenängstliche. Der Blick vom Gipfel ist atemberaubend, die Luft ist kristallklar und Pascal ist vor lauter Aufregung etwas mulmig. Umso grösser ist Albins Staunen über den Mut seines Schülers, der die Tiefschneepisten runterdonnert, als hätte er nie etwas anderes getan. "Pascal Müller ist ein Naturtalent, die Snowboard-Elite soll sich in Acht nehmen", meint er augenzwinkernd, bevor er sich ebenfalls den Hang runterstürzt.

Unten angekommen, strahlt der Teenager sein Snowboard-Idol voller Enthusiasmus an. "Ich könnte sofort wieder in den Heli steigen und von vorne beginnen", versichert er ihm ausser Atem und lässt sich erschöpft aber glücklich auf den Rücken fallen. "Das war genial!"